Statuten

ZVR:485293918

Statuten des Elternvereines
der höheren technischen Bundeslehranstalt Eisenstadt
( Kurz: ,,EV- HTBLA – Eisenstadt“)

Statuten des Elternvereins

§ 1 - Name des Vereins
Der Verein führt den Namen „Elternverein an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Eisenstadt"; der Vereinssitz ist in 7000 Eisenstadt, Bad Kissingen-Platz 3.

§ 2 - Zweck des Vereins
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, hat den Zweck, In gemeinsamer Arbeit mit Schulleitung und Lehrkörper der Schule die Ausbildung der Schüler in bestmöglicher Art zu unterstützen und zu fördern und einen engen Kontakt zwischen dem jeweiligen Elternhaus und der Schule sicherzustellen. Der Elternverein ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden.

Insbesondere bezweckt der Elternverein:
1.Die Pflege eines guten Einvernehmens zwischen Elternschaft einerseits und Schulleitung, Lehrkörper und
Schülervertretung andererseits. Durch gemeinsame Veranstaltungen und Zusammentreffen werden eine
enge Kooperation, sowie ein ständiger Meinungsaustausch unterstützt.
2.Die gemeinsame Beratung von Erziehungs- und Unterrichtsfragen an Elternabenden, Klassengemeinschaften
und anlässlich der Vollversammlung.
3.Die Bereitstellung finanzieller Mittel zur Anschaffung von Lehr- und Lernbehelfen, sowie zum Ausbau der
Schulbibliothek und zur Förderung von Vorträgen, Exkursionen und Lehrausgängen.
4.Die Förderung und Unterstützung von bedürftigen Schülern.
5.Die Entsendung der drei Vertreter der Erziehungsberechtigten in den Schulgemeinschaftsausschuss
gemäß § 64(5) des Schulunterrichtsgesetzes.

§ 3 - Mitglieder des Vereines
Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche und Ehrenmitglieder.
1. Ordentliche Mitglieder:
Ordentliche Mitglieder sind Eltern oder Erziehungsberechtigte von SchülerInnen der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Eisenstadt für den Zeitraum des Schulbesuches ihres Kindes. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch mit dem Ausscheiden der Schülerin / des Schülers aus dieser Schule.
2. Ehrenmitglieder:
Jene Personen, welche sich besondere Verdienste um den Verein oder um die Schule erworben haben, können über Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern des Vereines ernannt werden. Ehrenmitglieder besitzen kein Stimmrecht und sind weder aktiv noch passiv wahlberechtigt.

§ 4 - Rechte der Mitglieder
Die Mitglieder haben das Recht. an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen. Die ordentlichen Mitglieder wählen aus ihren Reihen den Vorstand und können in diesen gewählt werden. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder; das Stimmrecht kann nur direkt ausgeübt werden.

§ 5 - Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind verpflichtet, den Elternverein und die Schule nach besten Kräften zu unterstützen und den jährlichen Mitgliedsbeitrag bis spätestens Ende Jänner des laufenden Schuljahres zu entrichten. Besuchen zwei oder mehr Kinder aus einer Familie die Schule, so ist der jährliche Elternvereinsbeitrag lediglich für ein Kind zu entrichten.

§ 6 - Organe des Elternvereines
Die Organe des Elternvereines sind
1. Der Vorstand (§§ 7 und 8)
2. Die Hauptversammlung (§ 9)
3. Die Elternvertreter der Klassen
4. Das Schiedsgericht (§ 12)

§ 7 - Vorstand
Der Vorstand ist zu Besorgung der Geschäfte des Vereines berufen. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt ein Jahr. Er besteht aus folgenden Funktionären, welche von der ordentlichen Hauptversammlung aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder zu wählen sind:
1. Der Obmann / die Obfrau
2. Zwei Stellvertreter / Stellvertreterinnen des Obmanns / der Obfrau
3. Der Schriftführer / die Schriftführerin (ggf. mit Stellvertretung)
4. Der Kassier/ die Kassiererin (ggf. mit Stellvertretung)
5. Bis zu vier Beiräte welche sofern möglich aus den Reihen der Klassenelternvertreter gewählt werden.
Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares
Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Hauptversammlung
einzuholen ist.

§ 8 – Aufgaben des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereines sowie insbesondere die Beratung über die im § 64 des Schulunterrichtsgesetzes dem Schulgemeinschaftsausschuss zugewiesenen Fragen, an welchen die Elternvertreter im Schulgemeinschaftsausschuss zur Mitarbeit aufgefordert werden. Der Vorstand entsendet aus seiner Mitte drei Vertreter in den Schulgemeinschaftsausschuss.
Der Verein wird nach außen durch den Obmann, bei dessen Verhinderung durch dessen Stellvertreter / Stellvertreterin vertreten Ausfertigungen und Schriftstücke des Vereines müssen vom Obmann oder dem Stellvertreter / der Stellvertreterin gezeichnet sein. Für die Geschäftsgebarung zeichnet der Kassier zusammen
mit dem Obmann (bzw. die jeweilige Stellvertretung). Der Obmann führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und im Vorstand. Die Schriftführerin führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes. Die Kassiererin ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich. Der Vorstand wird vom Obmann/Obfrau, bei dessen/deren Verhinderung von der Stellvertretung schriftlich oder mündlich einberufen.

§ 9 - Die Hauptversammlung
Die Hauptversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Diese hat in jedem Schuljahr stattzufinden Sie ist vom Vorstand des Vereines mindestens 14 Tage im Voraus schriftlich einzuberufen. Die Anberaumung der Hauptversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Hauptversammlung hat insbesondere die Aufgabe, die Bereiche des Vorstandes und der Rechnungsprüfer entgegenzunehmen und zu behandeln, sowie den Vorstand zu entlasten, den Vorstand und zwei Rechnungsprüfer für das laufende Schuljahr zu wählen und die Höhe des Mitgliedsbeitrages zu beschließen Anträge zur Hauptversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen. Satzungsänderungen können nur durch eine ordentliche
Hauptversammlung beschlossen werden. Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Obmann / die Obfrau, bei dessen / deren Verhinderung die Stellvertretung. Wenn auch der Stellvertreterverhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

Eine außerordentliche Hauptversammlung ist vom Vorstand auf Verlangen der Mehrheit der
Klassenelternvertreter oder auf Verlangen eines Zehntels der Mitglieder des Vereines abzuhalten. Eine außerordentliche Hauptversammlung ist binnen vier Wochen nach Eintreffen des Verlangens vom Vorstand einzuberufen.

§ 10 - Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung
Die Organe des Elternvereines fassen, soweit in den Satzungen nichts anderes vorgesehen ist, ihre Beschlüsse
mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder gegeben, wenn die Hauptversammlung ordnungsgemäß einberufen worden war.

§ 11 - Rechnungsprüfer
Zwei Rechnungsprüfer werden von der Hauptversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Hauptversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereines im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

§ 12 - Schiedsgericht
In allen, aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitfällen entscheidet ein Schiedsgericht. Dieses setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen; es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von acht Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder des Vereines als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmeneinheit ein weiteres Vereinsmitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Das Schiedsgericht trifft bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder seine Entscheidung mit 4/5 Mehrheit. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes
ist endgültig.


§ 13 - Auflösung des Vereines
Die Auflösung des Vereines kann nur in einer außerordentlichen Hauptversammlung, welche nur zu diesem Zweck einberufen wurde und nur diesen Punkt zu behandeln hat, mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. In dieser Hauptversammlung i s t auch über das Vereinsvermögen mit einfacher Mehrheit zu verfügen, wobei dieses jedoch nicht auf die Vereinsmitglieder aufgeteilt werden darf. Das Vereinsvermögen muss ausschließlich dem Vereinszweck zugeführt oder Vereinigungen mit gleichen oder ähnlichen gemeinnützigen Zielen zugewendet werden.